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Sunday
Feb 05th
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Umweltorganisationen zum Thema Klimawandel

Die globale Erwärmung ist eines der zentralen Themen, die immer wieder von Umweltorganisationen thematisiert werden. Die nicht-staatlichen Organisationen leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Bildung von Öffentlichkeit und sorgen dafür, dass das drängende Thema nicht in Vergessenheit gerät und von der politischen Agenda verschwindet.  

Dabei gibt es Organisationen, die sich alleinig dem Thema der globalen Erwärmung und dem Klimaschutz verschrieben habe – wie etwa Climate Alliance – und Organisationen, die sich allgemein mit Umweltschutz und somit auch mit Klimaschutz beschäftigen.

Zu letzteren zählen die in Deutschland wohl bekanntesten Umweltorganisationen WWF und Greenpeace, die mit verschiedenen Kampagnen Öffentlichkeitsarbeit für den Klimaschutz leisten. Der WWF zum Beispiel organisierte unlängst einen Jugendappell unter dem Motto „Dein Klima – Deine Zukunft“. In dieser Aktion sollen Kinder und Jugendliche der Regierung ihre Meinung zu den Themen Klimaschutz und aktueller Klimapolitik sagen und auf mehr Berücksichtigung dieser Themen im politischen Tagesgeschäft drängen. Darüber hinaus bietet der WWF auch Services wie den CO2-Rechner an, der helfen soll den CO2-Verbrauch zu senken. Er berechnet den individuellen Verbrauch in den Bereichen Personen, Zuhause, Unterwegs, Konsum und Ernährung und weist auf Einsparmöglichkeiten hin.



Kampagnen von Greenpeace setzen oftmals beim Schutz der Urwälder an, denn der Schutz dieser Wälder hat zentrale Bedeutung für die Entwicklung des Klimas.
Zudem hat auch Greenpeace eine Jugendkampagne namens SolarGeneration initiiert. Dass viele Umweltorganisationen ganz explizit auch die junge und jüngste Generation ansprechen ist ausgesprochen sinnvoll: Schließlich sind dies die Menschen, die mit den Folgen des Klimawandels unmittelbar betroffen sein werden.

Die konkreten Forderungen von Greenpeace lassen sich wie folgt zusammenfassen: In dem Kyoto-Nachfolge-Protokoll soll festgelegt werden, dass die Industriestaaten sich verpflichten, ihre CO2-Emissionen um 30% zu senken, Deutschland soll auf eine Übernahme dieses Ziels von Seiten der EU drängen und somit eine Führungsposition auf europäischer Ebene einnehmen.
Mit dieser Führungsrolle soll Deutschland darüber hinaus eine freiwillige Verpflichtung eingehen, den CO2-Ausstoß nicht nur wie die übrigen europäischen Staaten um 30% zu senken, sondern um 40%. Zudem fordert Greenpeace von Deutschland, auf den Neubau von Kohlekraftwerken zu verzichten.
Der Emissionshandel in der EU soll zudem dergestalt umgestaltet werden, dass ein gewisses Maß von Verschmutzungsrechten nicht mehr generell zur Verfügung gestellt wird, sondern jedes Recht CO2 zu produzieren von Anfang an ersteigert werden muss.