
Das Thema „Klimawandel“ eignet sich darüber hinaus hervorragend als Kulisse für Katastrophenfilme wie beispielsweise „The Day after Tomorrow“. Auch Al Gores Buch und Film „Eine unbequeme Wahrheit“ hat viel zu diesem Trend beigetragen.
Doch nicht allein die Medienwirksamkeit der anschaulich darstellbaren Schreckensszenarien begründet die Tatsache, dass der Klimawandel mehr und mehr durch die verschiedensten Medien thematisiert wird. Insgesamt haben auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse zugenommen, die computergestützten Prognosen können heute schon ein relativ genaues Bild unserer Zukunft entwerfen.
Die Wirtschaft erkannte zudem den Klimaschutz als Markt: Der Bau von neuen, spritsparenden Autos, neue Formen der Gebäudeisolierung und Innovation für einen verbesserten Hochwasserschutz sind hier nur einige Beispiele. Zudem erobern Klimafonds nach und nach den Markt.
Kurzum: Die verstärkte Präsenz des Themas Klimawandel in den Medien hat Ursachen in den Bereichen Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Von „Wettertainment“ kann also keine Rede sein.


