
Der Orkan Kyrill ist nur ein Beispiel und dazu ein sehr regionales. Viel gravierendere Auswirkung hat die globale Erwärmung zum Beispiel in der Karibik: Dort treten regelmäßig Hurrikans auf, die eine Zerstörungskraft haben, die einen Orkan wie Kyrill bei Weitem übertreffen. Windgeschwindigkeiten von 300 Kilometern pro Stunde sind keine Seltenheit. Die Stärke dieser Stürme hat in den letzten Jahren zugenommen. Mit der weiteren Erwärmung der Ozeane wird dieser Trend auch anhalten.
Ein besonders starker Hurrikan verwüstete im Jahr 2005 New Orleans. Dieser Hurrikan, Katrina genannt, löste eine extreme Flutwelle aus, die viele Menschen zur Flucht zwang und New Orleans überschwemmte. Gerade der Hurrikan Katrina zeigt, dass keineswegs nur arme Länder von solchen Naturkatastrophen betroffen sind. Eine Erwärmung der Erdatmosphäre hat Auswirkungen auf alle Menschen.
Nicht nur solche starken Stürme lassen uns erahnen, was im Falle einer Klimaerwärmung auf uns zukommt. Auch die zahlreichen Überschwemmungen zeigen, was in einigen Jahrzehnten unter Umständen zum Alltag gehören könnte. Nun muss man bedenken, dass Überschwemmungen Teil des ökologischen Gefüges sind. Als der Mensch die Kraft des Wassers noch nicht durch Kanäle zähmte, waren Überschwemmungen völlig normal, ja sie halfen sogar, Äcker zu düngen. Heute können Überschwemmungen schwere Schäden anrichten. Eine Beispiel dafür ist die Überschwemmung der Elbe im Jahr 2002, bei der 21 Menschen starben und 35.000 Menschen evakuiert werden mussten. Der finanzielle Schaden belief sich auf ganze 9 Millionen Euro.


