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Der Klimawandel kommt!

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Sep 04th
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Naturkatastrophen

Im Januar 2007 fegte der Orkan Kyrill über Deutschland. Er erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometer pro Stunde. Die Menschen wurden aufgefordert in ihren Häusern zu bleiben, zahlreiche Strecken wurden gesperrt. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte hatte die Deutsche Bahn ihren Fern- und Regionalverkehr komplett eingestellt. Einige 10.000 Reisende saßen fest. Neben dem Bahn- wurde auch der Flugverkehr eingestellt. Auch dort warteten etliche Reisende. In eigenen Regionen Deutschlands fiel der Strom aus. Zahlreiche Autos und Gebäude wurden beschädigt. Als der Orkan in der Nacht an Stärke gewann, wuchs auch die Zahl der Todesopfer. Kein Zweifel: Der Orkan Kyrill versetzte Deutschland in einen Ausnahmezustand. Glaubt man den Prognosen mancher Klimaforscher, so wird dies in Zukunft häufiger geschehen.

Der Orkan Kyrill ist nur ein Beispiel und dazu ein sehr regionales. Viel gravierendere Auswirkung hat die globale Erwärmung zum Beispiel in der Karibik: Dort treten regelmäßig Hurrikans auf, die eine Zerstörungskraft haben, die einen Orkan wie Kyrill bei Weitem übertreffen. Windgeschwindigkeiten von 300 Kilometern pro Stunde sind keine Seltenheit. Die Stärke dieser Stürme hat in den letzten Jahren zugenommen. Mit der weiteren Erwärmung der Ozeane wird dieser Trend auch anhalten.



Ein besonders starker Hurrikan verwüstete im Jahr 2005 New Orleans. Dieser Hurrikan, Katrina genannt, löste eine extreme Flutwelle aus, die viele Menschen zur Flucht zwang und New Orleans überschwemmte. Gerade der Hurrikan Katrina zeigt, dass keineswegs nur arme Länder von solchen Naturkatastrophen betroffen sind. Eine Erwärmung der Erdatmosphäre hat Auswirkungen auf alle Menschen.

Nicht nur solche starken Stürme lassen uns erahnen, was im Falle einer Klimaerwärmung auf uns zukommt. Auch die zahlreichen Überschwemmungen zeigen, was in einigen Jahrzehnten unter Umständen zum Alltag gehören könnte. Nun muss man bedenken, dass Überschwemmungen Teil des ökologischen Gefüges sind. Als der Mensch die Kraft des Wassers noch nicht durch Kanäle zähmte, waren Überschwemmungen völlig normal, ja sie halfen sogar, Äcker zu düngen. Heute können Überschwemmungen schwere Schäden anrichten. Eine Beispiel dafür ist die Überschwemmung der Elbe im Jahr 2002, bei der 21 Menschen starben und 35.000 Menschen evakuiert werden mussten. Der finanzielle Schaden belief sich auf ganze 9 Millionen Euro.