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Mar 25th
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Klimatologie

Die Klimatologie ist eine Wissenschaft, die in sich Bereiche der Meteorologie und der Geologie vereint. Überwiegt der geographische Anteil, spricht man auch von Klimageographie. Die beiden Fachbereiche Meteorologie und Geologie sind deshalb für die Klimakunde so wesentlich, da das Klima in einem großen Maß von dem Wechselspiel zwischen Wetter und geographischen Gegebenheiten abhängig ist.

Das Handwerkszeug der Klimatologen sind Meldungen aus Wetterstationen, Messdaten von z.B. Wetterballons oder Regen-Radargeräten sowie Satellitenbilder, die Auskunft über relevante Veränderungen und Entwicklungen geben können. Eine gängige Praxis in der Klimatologie ist zudem das Erstellen von Klimamodellen. Von diesen Simulationen, bei denen verschiedenster Parameter berücksichtigt und variiert werden können, versprechen sich die Forscher vor allem einen Erkenntnisgewinn hinsichtlich potenzieller Auswirkungen des Klimawandels.



Die Phänomene, die innerhalb der Klimatologie beobachtet werden, lassen sich nach ihrer räumlichen und zeitlichen Ausdehnung unterscheiden. Hierfür stellt die Klimatologie unterschiedliche Skalen zu Verfügung, die es erlauben die beobachteten Phänomene nach den genannten Kriterien zu unterscheiden und speziell zugeschnittene Methoden für ihre Erforschung zu verwenden. Bei der räumlichen Ausdehnung atmosphärischer Erscheinungen unterscheidet der Klimatologe das Mikro-, Meso-, und Makroklima.

Das Mikroklima stellt das Klima im Bereich der bodennahen Luftschichten bis etwa 2 m dar.
Faktoren, die das bodennahe Klima beeinflussen sind zum Beispiel Strahlung, der Wassergehalt des Bodens und der Atmosphäre sowie die Luftbewegungen, die in diesem Bereich geringer ausfallen als in höheren Lagen. Der Begriff Mikroklima wird allerdings auch verwendet, wenn die Rede von einem bestimmten Klima auf einem kleinen, fest definierten Bereich ist. Von diesem kleinräumigen Beobachtungskreis unterscheidet sich der Beobachtungskreis, der beim Makroklima angesetzt werden muss. Hier stehen Phänomene im Mittelpunkt, die eine große Ausbreitung erreichen. Per Definition beträgt diese Ausbreitung mindestens 500 km. Das Mesoklima schließlich beschreibt einen Beobachtungsraum, der zwischen diesen beiden Extremen angesiedelt ist. Zumeist werden dabei lokale Gebiete von einigen Quadratkilometern untersucht.