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Sunday
Aug 01st
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Fusionskraftwerk

Das „Herz“ eines Kernfusionskraftwerks ist die Torus-förmige Brennkammer .
Dort wird die Kernfusion durchgeführt.  Der Druck ist dort 250.000 mal kleiner als auf der Erde. Trotz der Größe (1000 Kubikmeter) enthält dieser „Behälter“ nur ein paar Gramm Deuterium und Tritium.
Daneben befindet sich die Plasmaheizung, welche anfangs eine Leistung von 50 bis etwas 100 MW in die Brennkammer leitet.
Wenn das Plasma gezündet ist wird diese Plasmaheizung ausgeschaltet. Die Fusionsreaktion setzten hochenergetische Heliumkerne und Neutronen frei .
Die Heliumkerne halten das Plasma „warm“,da sie den „Magnetkäfig“ nicht verlassen können.
Die Neutronen durchdringen die erste Wand und werden im Blanket abgebremst. Die dort entstehende Wärme wird wie in allen konventionellen Kraftwerken zu einer Turbine weitergeleitet. Dort wird die Wärme in nutzbare Energie umgewandelt.

1 Gramm Deuterium und Tritium setzen so viel Energie frei wie bei der Verbrennung von 11 Tonnen Kohle. Eine Lastwagenladung reicht aus um den Jahresbedarf eines Fusionkraftwerks zu decken.
Die verfügbaren Reserven von Deuterium und Tritium (bzw. Lithium) würden mehrere zehntausend Jahre ausreichen um den Weltenergiebedarf zu decken.