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Klimapolitik

Das Feld der Klimapolitik umfasst alle politischen Maßnahmen, die darauf abzielen, das Klima zu schützen. Angesiedelt können diese Maßnahmen auf internationaler, nationaler oder lokaler Ebene sein.

Auf internationaler Ebene hat die UN die größte multilaterale Reichweite. Die Grundlage für die aktuelle internationale Klimapolitik der UN bilden die Klimarahmenkonventionen der Vereinten Nationen, die 1992 in Rio de Janeiro von fast allen Staaten unterzeichnet wurden und das Kyoto-Protokoll – einem Zusatzprotokoll zu den Klimarahmenkonventionen –, das 1997 ausgearbeitet und 2005 ratifiziert wurde.



Von geringerer aber immer noch großer multilateraler Reichweite kann man im Falle der Europäischen Union sprechen. Im Rahmen ihrer Klimapolitik bezieht sie aber natürlich die internationalen Abkommen, die die UN geschlossen hat, mit ein.
Auch die Maßnahmen, die auf nationaler Ebene durchgeführt werden wie in Deutschland das nationale Klimaschutzprogramm von 2005, sind an den Zielsetzungen der UN ausgerichtet. Jeder Staat hat hier allerdings innerhalb seines eigenen Spielraums zu entscheiden, welche Maßnahmen zur Zielerreichung durchgeführt werden sollen.

Die konkreten Maßnahmen auf lokaler Ebene, die aus den nationalen und internationalen Maßnahmen resultieren, können sehr unterschiedlich sein: Sie reichen über die Errichtung von öffentlichen Neubauten nach neuesten energetischen Erkenntnissen über Veranstaltungen zum Austausch über Erfahrungen im kommunalen Klimaschutz bis hin zum Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Aber nicht nur der Klimaschutz ist im Kleinsten angesiedelt, auch Schutzmaßnahmen für konkrete Naturkatastrophen wie zum Beispiel Überschwemmungen müssen auf lokaler und regionaler Ebene geplant und durchgeführt werden.



Hauptinstrumentarium in der Klimapolitik ist in erster Linie die Reduktion der Treibhausgase. Durch dieses Vorgehen soll die globale Erwärmung mit ihren verheerenden Folgen abgeschwächt werden. Andere Instrumentarien können zum Beispiel die Wiederherstellung von Regenwäldern oder Programme zur Förderung erneuerbarer Energien sein.

Eins bleibt festzuhalten: Klimapolitik muss international angegangen werden. Ein einzelner Staat kann sich weder gegen die Umweltverschmutzung, die von anderen Staaten produziert wird, wehren noch alleine durch eigene Maßnahmen einen Beitrag zur Abschwächung der Klimaveränderung leisten.

>>> Klimawandel - Deutsche Initiativen

>>> Klimawandel - Internationale Bemühungen und Klimagipfel

>>> Klimawandel - Vereinbarungen der Europäischen Union