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Mar 25th
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Klimaforschungseinrichtungen

Klimaforschungseinrichtungen unterhalten Stationen in den unterschiedlichsten Gebieten der Erde. Auf diese Weise ist es ihnen möglich, Untersuchungen vor Ort durchzuführen und die globale Erwärmung sowie ihre Auswirkungen live zu besichtigen.

So sind zum Beispiel die internationalen Polarjahre 2007 und 2008 verknüpft mit umfassenden Forschungsvorhaben in der Arktis und Antarktis. Zu diesem Zwecke haben sich zahlreiche Universitäten, Bundesanstalten, Institute, Organisationen und Museen zusammengeschlossen. Dazu zählen unter anderem: Die Deutsche Gesellschaft für Polarforschung e.V., das Alfred-Wegener Institut, das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften, das Max-Planck-Institut für Meteorologie, die Ludwig-Maximilian Universität München und das Bundesamt für Strahlenschutz.



Zu Forschungszwecken eingesetzt werden in diesem Zusammenhang Forschungsschiffe wie zum Beispiel die FS Polarstern, das leistungsfähigste Polarforschungsschiff der Welt, welches vom Alfred-Wegener Institut betrieben und unterhalten wird. Aber auch Polarflugzeuge, die als Träger von Messsystemen genutzt werden, finden Einsatz bei den Forschungsvorhaben. Zudem existieren zahlreiche Stationen in der Arktis und der Antarktis. Zu diesen zählen die Neumeyer Station in der Antarktis und die Deutsch-Französische Forschungsbasis in der Arktis. Die im norwegischen Sektor gelegene Neumeyer Station ist dabei eine der wenigen Forschungsstationen in der Antarktis, in denen ganzjährig vor allem in den Bereichen der Atmosphären- und Klimaforschung gearbeitet wird. Die Deutsch-Französische Forschungsbasis wird vom Alfred-Wegener Institut betrieben und widmet sich vornehmlich der Grundlageforschung in dem Bereich Ozonloch.

Die Methoden, derer sich Klimaforschungseinrichtungen im Allgemeinen bedienen um an die für ihre Arbeit erforderlichen Messdaten zu kommen, sind äußerst unterschiedlich. Oftmals ergeben sich aus einer Methode wie zu Beispiel Erd- oder Eisbohrungen Ergebnisse für mehrere wissenschaftliche Disziplinen.

Interessant ist, dass oftmals Messungen ganz unbemerkt von der Öffentlichkeit durchgeführt werden und in alltägliche Abläufe integriert sind. So sind zum Beispiel seit 1994 auch Messfühler an Bord von fünf europäischen Linienflugzeugen angebracht, die ohne großen Aufwand zu erzeugen mitfliegen und somit zur Datengewinnung beitragen. Sie zeichnen dabei den Ozon- und Wasserdampfgehalt in der Atmosphäre auf.