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May 27th
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Klimaforschung

Die Klimaforschung beschäftigt sich mit den gegenseitigen Einflüssen zwischen Erdoberfläche und Lufthülle. Dabei ist es entscheidend herauszufinden, wie die unterschiedlichen Faktoren zusammenhängen und das Klima beeinflussen.

Hauptsächlich besteht die Arbeit der Klimaforscher in der Auswertung verschiedenster Daten, die mittels unterschiedlichen Methoden gewonnen werden: Niederschlagsdaten, Temperaturmessungen, Eisbohrkerne und etliches mehr sollen Auskunft darüber geben, wie sich das Klima verändert. Daten dieser Art werden gewonnen durch den Einsatz von Satelliten, Wetterstationen, Seebojen aber zum Beispiel auch durch Expeditionen.



Die Klimaforschung weist etliche Teil- und Unterdisziplinen auf. Zu den Teildisziplinen gehört zum Beispiel die regionale Klimaforschung. In diesem wissenschaftlichen Zweig beschäftigen sich die Forscher mit den einzelnen klimatischen Bedingungen und Veränderungen in den einzelnen Klimazonen. Vereinfacht und grob gefasst gibt es vier Klimazonen auf der Erde: Die polare Zone, die gemäßigte Zone, die subtropische und die tropische Zone. Zentrale Fragestellung ist hier, wie sich die globale Erwärmung auf diese unterschiedlichen Klimazonen auswirkt und mit welchen Folgen zu rechnen ist. Kann die globale Erwärmung zum Beispiel in Asien zu Überschwemmungen führen, führt sie in anderen Gebieten – vor allem in Afrika – zu Dürren und Wasserknappheit.

Eine weitere Teildisziplin ist die spezielle Klimaforschung. Sie beschäftigt sich mit einzelnen besonderen Phänomenen wie zum Beispiel mit Klimafolgeerscheinungen, beispielsweise dem Treibhauseffekt. Vereinfacht beschrieben entsteht der Treibhauseffekt dadurch, dass die von der Sonne auf die Erde gestrahlten Kurzwellen auf der Erde in langwellige Strahlung umgewandelt wird und zu einem Teil wieder zurück ins All geschickt und zum anderen Teil zurück auf die Erdoberfläche reflektiert wird. Das Kohlendioxid in der Atmosphäre sorgt für diese Reflektierung der Wärmestrahlung auf die Erde. Im Normalfall ist dieses sogar notwendig für unser Klima. Gäbe es diesen Treibhauseffekt nicht, wäre ein Leben in der heutigen Form gar nicht möglich, da es für viele Lebewesen schlichtweg zu kalt auf unserem Planeten wäre. Ist allerdings zu viel CO2 in der Atmosphäre vorhanden, verstärkt sich dieser Effekt und es wird durch die zunehmende Wärmerückstrahlung immer wärmer auf der Erde. Das Klima ist also abhängig von einer ausbalancierten Dosierung der Gase in der Atmosphäre.  



Zu den zahlreichen Unterdisziplinen, die die Klimaforschung aufweist, gehören unter anderem auch die Bioklimatologie und die Paläoklimatologie. Die Bioklimatologie untersucht im Speziellen die Auswirkungen, die das Klima und seine Veränderungen auf Lebewesen – Menschen, Tiere und Pflanzen – haben. Hier wird zum Beispiel auch untersucht, welche konkreten Auswirkungen das Stadtklima auf die Bewohner der Städte hat. Zu berücksichtigende Faktoren sind hierbei Luftverschmutzung, Lärmpegel und Folgen der in Städten durchschnittlich höheren Temperaturen.  Eine weitere Fragestellung, die in der Bioklimatologie auftaucht, ist die da wie sich Lebewesen an bestimmte veränderte klimatische Bedingungen anpassen. Dieser Prozess der Anpassung wird auch Akklimatisation genannt.  

Die Paläoklimatologie wiederum widmet sich der Frage, wie sich das Klima im Laufe der Zeit verändert hat. Eingeteilt werden können die Klimaphasen anhand der historischen Zeitalter des Pleistozäns, der Kreidezeit und des Tertiärs, des Paläozoikums und des frühen Mesozoikums sowie des Präkambriums.

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